Seit seiner Eröffnung 2001 hat der Club der Visionaere die Stadt als eine kulturelle Institution geprägt. Der CDV liegt im Flutgraben, einem Nebenkanal des Landwehrkanals am Wasser und verfügt über eine große Steganlage direkt am Wasser. Seit 2007/2008 kam es immer wieder zu Lärmbeschwerden der Anwohner:innen des Heckmannufers und der Wagenburg am Ende des Görlitzer Parks. Die Umgebungsgeräusche sind in diesen Jahren auch stark angestiegen, was nicht zu einer Verbesserung der Situation führte. Dazu kamen noch zusätzliche Clubs in der direkten Umgebung dazu, welche ebenfalls dazu führten, dass die Anwohnenden sich gestört fühlten. 
Im Jahr 2016/2017 wurde von der Clubcommission ein Format initiiert, um den direkten Austausch mit den Anwohnenden zu suchen. Daraufhin wurde beschlossen ein Lärmtelefon mit Lärmwächter zu installieren. Alles dies führte leider zu keiner Verbesserung der Situation. Selbst wenn auf der Tanzfläche keine Musik zu hören war, beschwerten sich die Nachbar:innen.

Nachdem Frank Görner von Kirsch Audio Gmbh in der Ipse und dem Birgit und Bier ein Soundsystem gebaut hatte, welches die Bässe zum großen Teil wieder auslöschte, bemühte sich der Club der Visionäre ebenfalls um die Förderung eines solchen Soundsystems im Rahmen des Schallschutzfonds. 

Im Jahr 2021 wurde dieses Soundsystem installiert:
Es wurde eine Bassreihe in den Boden des Steges an der Landseite eingelassen und auf der Wasserseite eine Bassreihe gebaut, welche den Bass der ersten landseitigen Reihe auslöschen soll.
Ein Horn auf einem der Dächer sorgt dafür, dass die Richtung der Wellen beschränkt wird und weniger in die Richtung der Wohngebäude gelangt. Ziel der Maßnahme ist es, einen angemessenen Lautstärkepegel im Club der Visionäre zu ermöglichen, ohne die Anwohnenden zu stören. Dies hat im Jahr 2021 sehr gut geklappt. Die Anwohnenden haben nicht einmal gemerkt, dass der Club im Juni geöffnet war.